Weist ein Patient nach einer Operation oder nach einem Unfall die Symptome einer Entzündung hat, ist das bereits ein Hinweis auf eine exogene Osteomyelitis. Im Blut finden sich eine erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen und eine beschleunigte Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit.

Bei Verdacht auf eine exogene Osteomyelitis wird der Arzt röntgen, um die Diagnose zu bestätigen. Wie bei der endogenen Osteomyelitis sind akute Entzündungsreaktionen im Röntgenbild erst später sichtbar. Es zeigen sich auch die gleichen Veränderungen wie bei der endogenen Form der Erkrankung: Ablösung der Knochenhaut, Knocheninfarkte, Bildung von Restkörpern und „Totenladen“.