Gelenkzone
![]()
|
FußGrob betrachtet, gliedert sich der Fuß in drei Abschnitte: die Fußwurzel (Tarsus), den Mittelfuß (Metatarsus) und die Zehen (Ossa digitorum pedis). |
||
KrankheitsbilderAchillessehnenrissEin Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist eine Durchtrennung der Achillessehne, die meistens durch eine Überbeanspruchung der Sehne bei einer sportlichen Belastung entsteht. Das Auftreten eines Risses ist mit einem charakteristischen Knall verbunden und trifft typischerweise Menschen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. ArthroseVon Arthrose spricht man, wenn Gelenkknorpel durch Abnutzung geschädigt oder zerstört sind. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma. Außenbandverletzung des oberen SprunggelenksStolperfallen gibt es überall: beim Spaziergang, beim Sport und zu Hause. Beim Stürzen kann das Sprunggelenk geprellt, verdreht, überdehnt oder ausgekugelt werden. Die zugehörigen Bänder werden dabei schnell in Mitleidenschaft gezogen. Eine solche Distorsion – Zerrung - kann sehr schmerzhaft sein. In den meisten Fällen knicken wir nach außen weg; dann ist das so genannte Außenband des Oberen Sprunggelenkes betroffen. FersenspornStarke, stechende Schmerzen unter der Fußsohle machen jeden Schritt zur Qual. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung entwickelt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr einen Fersensporn - eine dornartige knöcherne Kalkablagerung am Fersenbein, verbunden mit einer äußerst schmerzhaften Entzündung im umliegenden Gewebe. FibromyalgieDas Fibromyalgie-Syndrom, was so viel heißt wie „Faser-Muskel-Schmerzzustand“, zählt zum Weichteilrheumatismus: Das sind Schmerzen, die nicht an den Körpergelenken auftreten, sondern an Bindegeweben, Sehnen, Bändern und Muskeln. Die häufigste Variante ist die Fibromyalgie: Zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung leiden darunter; der überwiegende Teil davon sind Frauen. Meist setzen die Beschwerden im Alter von 35 bis 40 Jahren ein. GichtGicht – oder früher Zipperlein genannt – ist eine vermutlich erblich bedingte Entgleisung des Harnstoffwechsels. Hauptsächlich ausgelöst durch eine Fehlernährung kommt es bei dieser Wohlstandskrankheit zu einer erhöhten Konzentration von Harnsäure im Blut und den übrigen Körperflüssigkeiten. Schmerzen in den Gelenken und Koliken sind die Folge. GlasknochenkrankheitDie Glasknochenkrankheit oder Osteogenesis imperfecta, was soviel heißt wie „unvollkommene Knochenbildung“, ist eine Krankheitsgruppe, deren gemeinsames und zugleich auffälligstes Merkmal eine vermehrte Neigung zu Knochenbrüchen ist. Grund ist eine erbliche Störung des Bindegewebes, die unterschiedliche Schweregrade haben kann. RheumaRheuma stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „fließender Schmerz“. Die Erkrankung, die Forschern noch viele Fragen stellt, geht entweder auf eine Entzündung oder auf Verschleißerscheinung zurück. In manchen Fällen spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle.
|
| • Andere Gelenkzonen |

