Gelenkzone
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KniegelenkDas Knie ist ein Scharniergelenk und das größte Gelenk des menschlichen Körpers. In ihm treffen Oberschenkelknochen (Femur) und Schienbein (Tibia) aufeinander. Indem es diese beiden längsten menschlichen Knochen miteinander verbindet und bewegt, ermöglicht es uns das Stehen, Aufrichten und - vor allem - das Gehen.
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KrankheitsbilderArthroseVon Arthrose spricht man, wenn Gelenkknorpel durch Abnutzung geschädigt oder zerstört sind. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma. GlasknochenkrankheitDie Glasknochenkrankheit oder Osteogenesis imperfecta, was soviel heißt wie „unvollkommene Knochenbildung“, ist eine Krankheitsgruppe, deren gemeinsames und zugleich auffälligstes Merkmal eine vermehrte Neigung zu Knochenbrüchen ist. Grund ist eine erbliche Störung des Bindegewebes, die unterschiedliche Schweregrade haben kann. GonarthroseDer Arthrose des Kniegelenks wird Gonarthrose genannt. Bei einem gesunden Gelenk werden die Knochenenden durch Knorpelschichten voneinander getrennt. Diese Schichten produzieren ständig die so genannte Synovia, eine Art Gelnkschmiere. Knorpel und Synovia zusammen bilden eine Art Stoßdämpfer zwischen den Knochen. Ist dieser Schutzmantel beschädigt, kann es zum vollständigen Knorpelabbau - einer "Knorpelglatze" - kommen. Die Folgen sind starke, stechende Schmerzen. KniegelenksverletzungenNach Zerrungen oder Verstauchungen des Kniegelenkes finden sich häufig Meniskusverletzungen. Durch eine Arthroskopie, bei der die verletzten Anteile, je nach Befund, genäht oder meniskuserhaltend entfernt werden, kann diese Verletzung therapiert werden. Bei Mannschaftssportarten und beim Skilaufen kommt es sehr oft zu massiven Kniegelenksverdrehungen. Ein Kreuzbandriß ist häufig die schmerzhafte Folge, wodurch es zum Wegknicken des Gelenkes kommt. Auf arthroskopischem Wege kann ein Ersatz des gerissenen Bandes durch eine kniegelenksnahe, körpereigene Sehne erfolgen.
OsteoporoseOsteoporose wird nicht umsonst auch als Knochenschwund bezeichnet: Bei dieser Krankheit verringert sich die Knochenmasse und wird die Struktur des Knochens porös. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk. RheumaRheuma stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „fließender Schmerz“. Die Erkrankung, die Forschern noch viele Fragen stellt, geht entweder auf eine Entzündung oder auf Verschleißerscheinung zurück. In manchen Fällen spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle.
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