Gelenkzone
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HüftgelenkDas Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk mit eingeschränkter Beweglichkeit, ein so genanntes Nussgelenk. Von allen Gelenken im Körper ermöglicht es nach der Schulter den zweitgrößten Bewegungsspielraum. In ihm treffen Becken und Oberschenkelknochen aufeinander. Dabei sitzt der Kopf des Oberschenkelknochens (Hüftkopf) in der Hüftpfanne des Beckens. Da die Hüftpfanne den Hüftkopf nicht vollständig umschließt, entsteht ein sehr großer Bewegungsspielraum, und zwar in sechs verschiedenen Richtungen: nämlich beim Beugen und Strecken, An- und Abspreizen, Innen- und Außendrehen des Beines. Eine Bewegung ist meist eine Kombination dieser verschiedenen Abläufe, etwa bei Aufstehen von einem Stuhl. Normalerweise geschieht jede Bewegung im Gelenk sowohl vom Oberschenkel als auch vom Becken aus. Die Bewegung des Beines ist dabei deutlicher wahrzunehmen.
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KrankheitsbilderArthroseVon Arthrose spricht man, wenn Gelenkknorpel durch Abnutzung geschädigt oder zerstört sind. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma. CoxarthroseDie Arthrose des Hüftgelenkes wird Coxarthrose genannt. Es handelt sich um eine Verschleißerkrankung der Knorpelsubstanz der Hüftgelenkflächen. Auf Grund der hohen mechanischen Belastung, der das Hüftgelenk im Laufe eines Lebens ausgesetzt ist, ist es besonders anfällig für Abnutzungsprozesse. GlasknochenkrankheitDie Glasknochenkrankheit oder Osteogenesis imperfecta, was soviel heißt wie „unvollkommene Knochenbildung“, ist eine Krankheitsgruppe, deren gemeinsames und zugleich auffälligstes Merkmal eine vermehrte Neigung zu Knochenbrüchen ist. Grund ist eine erbliche Störung des Bindegewebes, die unterschiedliche Schweregrade haben kann. Osteomyelitis, endogeneAus dem griechischen „ osteon“ für Knochen und „myelos“ für Mark leitet sich der klinische Begriff Osteomyelitis für die Knochenmarkentzündung ab. Bei der endogenen Osteomyelitis dringen Krankheitskeime von einem Infektionsherd außerhalb des Knochens – etwa aus den Kiefernhöhlen – in das Knochenmark ein. Sie tritt vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen auf. OsteoporoseOsteoporose wird nicht umsonst auch als Knochenschwund bezeichnet: Bei dieser Krankheit verringert sich die Knochenmasse und wird die Struktur des Knochens porös. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk. RheumaRheuma stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „fließender Schmerz“. Die Erkrankung, die Forschern noch viele Fragen stellt, geht entweder auf eine Entzündung oder auf Verschleißerscheinung zurück. In manchen Fällen spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle.
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