Krankheitsbild
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Außenbandverletzung des oberen SprunggelenksStolperfallen gibt es überall: beim Spaziergang, beim Sport und zu Hause. Beim Stürzen kann das Sprunggelenk geprellt, verdreht, überdehnt oder ausgekugelt werden. Die zugehörigen Bänder werden dabei schnell in Mitleidenschaft gezogen. Eine solche Distorsion – Zerrung - kann sehr schmerzhaft sein. In den meisten Fällen knicken wir nach außen weg; dann ist das so genannte Außenband des Oberen Sprunggelenkes betroffen.Das Gelenk, welches das Abrollen des Fußes beim Gehen ermöglicht, ist das obere Sprunggelenk. Die oberen Anteile dieses Gelenks sind das Schien- und das Wadenbein mit dem Innen- und dem Außenknöchel, nach unten hin sind es das zum Fuß gehörende Sprung- und Fersenbein. Schien- und Wadenbein bilden eine Gabel, die über dem Sprung- und Fersenbein steht und von der so genannten Syndesmose – einem kräftigen, zwischen den Knochen querverlaufendem Band – stabilisiert wird. Auch der obere und der untere Gelenkanteil werden von Bändern – teilelastischen Verbindungen - zusammengehalten. 1. Das AußenbandDas Außenband besteht aus drei Anteilen. Je nachdem, wie stark man umknickt, werden entweder nur der vordere oder alle drei Anteile verletzt. Der Bandapparat wird gezerrt, in schwereren Fällen können die Bänder auch zerreißen. 2. UntersuchungAm Anfang steht ein Gespräch zwischen Arzt und Patient über den Unfallhergang. Das ist zum einen wichtig, weil sich dabei für den Arzt bereits Hinweise auf das Verletzungsmuster ergeben können. Zum anderen kann die Dokumentation des Unfallherganges später für die Beantwortung versicherungsrechtlicher Fragen von Bedeutung sein. Anschließend tastet der Arzt das Sprunggelenk ab und prüft Beweglichkeit und Belastbarkeit. 3. DiagnoseJe nach Stärke der Verletzung wird von einer Bänder-Dehnung oder einem Bänder-Riss gesprochen.
4.BehandlungDie Behandlung der Außenbandverletzungen am oberen Sprunggelenk erfolgt nahezu immer konservativ, das heißt, eine Operation ist normalerweise nicht erforderlich. |
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