Osteoporose wird nicht umsonst auch als Knochenschwund bezeichnet: Bei dieser Krankheit verringert sich die Knochenmasse und wird die Struktur des Knochens porös. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk.

Die menschlichen Knochen als lebendes Gewebe befinden sich in einem kontinuierlichen Umbauprozess, in dessen Verlauf sie sich fortwährend erneuern. Die Geschlechtshormone - Östrogen, Testosteron - steuern unter anderem auch diesen Knochenumbau. Dabei wirken Osteoklasten (die knochenfressenden Zellen) und Osteoblasten (die knochenaufbauenden Zellen) wie in einem Team zusammen.

Beim gesunden Menschen sind Knochenaufbau und -abbau so aufeinander eingepegelt, dass die Knochenmasse erhalten bleibt. Bei der Ostoporose ist dieses Gleichgewicht gestört, es wird mehr Knochenmasse „gefressen“ als neue produziert.

Da der Knochenschwund lange Zeit ohne Anzeichen fortschreitet, kommt es nicht selten zu Brüchen ohne äußere Einflüsse. Das Heben einer Tasche oder festes Husten können dafür schon ausreichen.

1. ZahlenEtwa 30 bis 40 Prozent der Frauen nach den Wechseljahren entwickeln eine Osteoporose, verbunden mit dem Risiko scheinbar unbegründeter Knochenbrüche.
2. DiagnoseWie bei vielen Krankheiten ist ein frühzeitiges Erkennen der Osteoporose wichtig, um die Auswirkungen der Osteoporose möglichst gering zu halten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Osteoporose zu diagnostizieren.
3. UrsachenEs gibt zwei Arten der Osteoporose – der primäre und der sekundäre Knochenschwund – die von unterschiedlichen Faktoren ausgelöst werden.