Die Scheuermann-Krankheit (Adoleszenzkyphose) ist eine im Jugendalter auftretende Wachstumsstörung der Brustwirbelsäule. Typischerweise bildet sich im Alter zwischen zehn und 15 Jahren ein so genannter Rundrücken aus. Außerdem ist die Beweglichkeit der Wirbelsäule eingeschränkt. Beide Geschlechter sind gleichermaßen betroffen.

Die verursachenden Faktoren von Morbus Scheuermann sind unbekannt.

Grund für den charakteristischen Rundrücken ist ein gestörtes Wachstum der Wirbelsäule, insbesondere der knorpeligen Deckplatten und der knöchernen Wirbelkörper. Die normalerweise kubischen, also würfelförmigen Wirbel verformen sich im vorderen Teil zu Keilen, wodurch sich die auf ihnen liegenden Bandscheiben verlagern und in den Wirbelkörper gedrückt werden. Dadurch vermindert sich die Belastbarkeit der Wirbelsäule, vor allem bei stärkerer Beanspruchung, etwa bei kraftaufwendigen Sportarten oder körperlicher Arbeit.

1. SymptomeGanz charakteristisch für Morbus Scheuermann ist der Rundrücken.
2. UntersuchungRichtungweisend sind die charakteristischen Beschwerden des jungen Patienten.
3. BehandlungDie Behandlung zielt auf eine Entlastung der Wirbelsäule.