Die Arthrose des Hüftgelenkes wird Coxarthrose genannt. Es handelt sich um eine Verschleißerkrankung der Knorpelsubstanz der Hüftgelenkflächen. Auf Grund der hohen mechanischen Belastung, der das Hüftgelenk im Laufe eines Lebens ausgesetzt ist, ist es besonders anfällig für Abnutzungsprozesse.

Die Coxarthrose betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und in gleicher Häufigkeit. Mit ihrer Lebensweise können Betroffene wesentlich dazu beitragen, der Coxarthrose vorzubeugen beziehungsweise ihre Behandlung zu vereinfachen. Das wesentliche Prinzip besteht in regelmäßiger, gelenkschonender Bewegung.

Die Arthrose des Hüftgelenkes verläuft meist schubweise: Phasen mit aktivierter Entzündung wechseln dabei mit Phasen der ruhenden Arthrose ab. Die zunehmende Gelenkzerstörung führt zu Schmerzen, allmählicher Einsteifung, Funktionsbehinderung und einem erheblichen Verlust an Lebensqualität. Ärztliche Behandlungsmöglichkeiten können Patienten erhebliche Erleichterung verschaffen.

Die rheumatoide Arthritis, aber auch vorangegangene Verletzungen oder Überlastungsschäden des Hüftgelenks, müssen von der Arthrose abgegrenzt werden.

Dr. I. Kelm-Kahl
Prof. Dr. F.U. Niethard

1. UrsachenEs gibt eine ganze Reihe von Gründen, die zur Erkrankung des Hüftgelenkes führen können. Der häufigste Grund ist ein krankhafter Verschleiß des Gelenkknorpels: die Arthrose.
2. SymptomeDie Coxarthrose zeigt sich in Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und Muskelverspannungen im Bereich des betroffenen Gelenkes.
3. BehandlungDas Behandlungsziel bei der aktivierten Arthrose besteht immer darin, die Arthrose wieder zur Ruhe zu bringen.