Starke, stechende Schmerzen unter der Fußsohle machen jeden Schritt zur Qual. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung entwickelt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr einen Fersensporn - eine dornartige knöcherne Kalkablagerung am Fersenbein, verbunden mit einer äußerst schmerzhaften Entzündung im umliegenden Gewebe.

Der Auswuchs an der Ferse ist nicht Ursache für die typischen Beschwerden, sondern die Entzündung im Gewebe um den Fersenknochen herum. Anfällig sind vor allem Menschen, die beruflich viel auf den Beinen sind. Übergewicht, eine familiäre Anlage zu einem Senk-Spreizfuß (Plattfuß) und schlechtes Schuhwerk spielen eine ebenso wichtige Rolle.

1. UrsachenDie häufigsten Ursachen des Fersensporns sind schlechtes Schuhwerk und starke Belastungen des Fußes. Besonders betroffen sind Menschen, die beruflich viel auf den Beinen sind, sprich viel stehen oder herumlaufen müssen.
2. TherapieDurch konventionelle Therapieformen können etwa 95 Prozent der Patienten wirksam von ihren Beschwerden befreit werden. Nur in ganz wenigen Fällen, wenn alle anderen Behandlungen keine Wirkung zeigen, kann eine Operation notwendig werden.