Krankheitsbild
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ArthroseVon Arthrose spricht man, wenn Gelenkknorpel durch Abnutzung geschädigt oder zerstört sind. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma.Im Laufe ihres Lebens sind fast alle Menschen mehr oder weniger stark von der Krankheit betroffen, von den über 50-Jährigen bereits rund 80 Prozent. Übergewichtige und Frauen besitzen ein höheres Risiko. Arthrose kann im Grunde an allen Gelenken auftreten, am häufigsten jedoch an Wirbelsäule, Hand-, Fuß-, Hüft- oder Kniegelenken. Eine Heilung ist nicht möglich, man kann lediglich die Beschwerden lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. In manchen Fällen muss das Gelenk durch eine Endoprothese operativ ersetzt werden. 1. VorbeugenUm der Arthrose vorzubeugen, sollten ungünstige Belastungen und Fehlbelastungen der Gelenke vermieden werden. 2. UrsachenNeben einer erblich bedingten Veranlagung, etwa bei der Fingergelenk-Arthrose, fördern vor allem eine langjährige Überlastung der Gelenke durch Übergewicht oder harte körperliche Arbeit die Krankheit. 3. SymptomeDie ersten Anzeichen sind Spannungsgefühl und Steifigkeit in den Gelenken. Dann treten - vor allem bei stoßartigen Belastungen - Schmerzen auf, die mit der Zeit stärker werden. 4. DiagnoseMittels einer Röntgenuntersuchung können Veränderungen am Knochen und der Grad der Abnutzung festgestellt werden. 5. BehandlungEntscheidend ist, dass die Gelenke entlastet werden. Übergewichtige sollten dringend deshalb abnehmen. 6. PrognoseEine Arthrose kann bisher nicht rückgängig gemacht werden. |
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